Abstammung abgeschafft

Die französischsprachige Internetseite „Gènéthique“, die sich vorwiegend mit Fragen der gesellschaftlichen Folgen der Bioethik beschäftigt, meldet: Der US-Bundesstaat Rhode-Island hat ein neues Gesetz zum Abstammungsrecht beschlossen. Darin wird festgelegt, daß gesetzliche Abstammung durch „Geburt, Adoption, Anerkennung, Urteil, Genetik, künstliche Befruchtung, Leihmutterschaft, tatsächliche und vermutete Abstammung“ definiert wird. Schöne neue Welt

Der Innenminister tritt zurück: über die Lächerlichkeit angemaßter Symbolik und Würde

„Sieben Stunden später stieg der allmächtige Minister Pierre Roth mit ebenso undurchdringlicher Miene wie immer vor der Freitreppe des Elysée-Palastes aus dem Wagen. Der wöchentliche Ministerrat. Der Auftrieb der Exzellenzen. Die Diener und ihr großer blauer Regenschirm. Die repu­blikanische Routine. Der Tischüberwurf auf dem Ratstisch war nicht grün, sondern blau

ZDF: Marx und Engels, Frauen und Fleisch

Die ZDF-Reihe ‚terra x‘ ist manchmal recht unterhaltsam. Über die Folgen, die sich mit naturwissenschaftlichen Themen beschäftigen, können wir weniger urteilen; die Folgen mit religiösem und / oder historischem Inhalt sorgen jedoch allemal für eine Bestätigung des eigenen Standpunktes. Allein die rein optische Darstellung von Priestern, Bischöfen, Königen, Bauern, Städten

Nichts Neues: Herrschen durch Angst

Ach! Hätte man doch im Geschichtsunterricht besser aufgepaßt! Nun ja, das gilt für den Fall, daß man einen Lehrer hatte, der nicht nur nach den offiziellen Lehrbüchern vorging oder sich an jenen Unterrichtshilfen orientierte, die einschlägigen Verlagen goldene Nasen eintragen, sobald Junglehrer merken, wie es um die Qualität ihrer Ausbildung

„Auf die Knie!“

Zugegeben: man wundert sich. Leute, die nicht einmal im Traum von selbst darauf kämen, in einer Kirche den Hut abzusetzen oder gar eine Kniebeuge vor dem Tabernakel zu machen („Ich bin ja nicht katholisch!!“) oder gar bei der Wandlung zu knien, die knien auf einmal weltweit bei den seltsamsten Gelegenheiten

Der Bildersturm der Gegenwart ist nichts Neues: Die Revolution muß zwangsläufig die Vergangenheit schänden

Von den Werken Jean Raspails hat nicht nur das „Heerlager der Heiligen“ einen höchst aktuellen Bezug. Gleiches gilt für seinen Roman „Sire“, über den wir schon des öfteren gesprochen haben. Aktuell erleben wir – „erstaunlicherweise“ überall in den europäisch geprägten Teilen der Welt – einen barbarischen Umgang mit Zeugnissen der

Zum Tode Jean Raspails

Vor nun fast 20 Jahren wies mich ein Freund auf das Buch „Moi, Antoine de Tounens, Roi de Patagonie“ von Jean Raspail hin. Dieses Buch, das immer noch seiner Übersetzung harrt, habe ich verschlungen: es eröffnete mir die Welt der Monarchie auf ganz und gar „raspaileske“ Weise, nämlich über genau

Weltweit führender Epidemiologe: Momentan habe ich absolut keine Angst

Professor Dr. Didier Raoult sieht aus wie eine Mischung aus Asterix und dem Druiden Miraculix, er leitet das „Institut Hospitalo-Universitaire (IHU) Méditerranée Infection“ in Marseille und ist ein führender Epidemiologe Frankreichs; er wird auch als weltweit führender Experte für Infektionskrankheiten bezeichnet. In den letzten Tagen wurde er in Frankreich durch