Er war Sozialist

Daß in jenen zwölf Jahren der deutschen Geschichte ein nationaler Sozialist an der Macht war, hat sich inzwischen herumgesprochen. Daß die Betonung auf „Sozialist“ liegen muß, daß ihn (den manche Verzweifelte heute den „unsterblichen Schnäuz“ nennen) das „national“ von den internationalen Sozialisten unterschied, die ihn deshalb haßten, das ist noch lange nicht klar genug.

Um so erhellender ist ein Artikel der Schweizer „Weltwoche“, der sich dankenswerterweise nicht nur dem Parteiprogramm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei widmet und dieses exakt analysiert, sondern den Nachweis auch mit Äußerungen und Maßnahmen des nationalsozialistischen Regimes führt.

Enteignung, Sozialstaat, Mindestlöhne, Umverteilungen – alles nichts Neues. Es hat also seinen guten Grund, warum im heutigen linken Sprachgebrauch nur „Nazis“ vorkommen, nationale Sozialisten aber nicht. Der Weltwoche-Artikel erspart den heutigen Sozialisten die Gegenüberstellung nicht – ganz im Gegenteil.

Der Artikel der Weltwoche ist äußerst lesenswert: wir erteilen hiermit „Lesebefehl“! Man findet ihn hier.

JV