Corona, die „Diamond Princess“ und die Zahlen und Fakten

Am 4. Februar wurde das Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ in Japan unter Quarantäne gestellt, weil zehn Passagiere sich mit dem Coronavirus angesteckt hatten.

Die Quarantäne ging gestern zu Ende. In ihrem Bericht vom 21. März stellt die WHO fest, daß 712 Menschen sich angesteckt hatten, von diesen sind 7 gestorben.

Insgesamt waren 3711 Passagiere und Mannschaften an Bord. Von den Passagieren war eine erhebliche Anzahl im risikobehafteten Alter. Wenn man nachrechnet, ergibt sich, daß (immerhin an einem Ort mit „Ausgangssperre“) 712 Infizierte von insgesamt 3711 Personen weniger als 20 % sind. Und 7 Tote auf 712 bedeutet eine Sterblichkeitsrate von weniger als einem Prozent, und das bei einer erheblich über dem Durchschnitt liegenden Zahl gefährdeter Menschen.

Darüber hinaus haben so gut wie die Hälfte der Infizierten, das heißt: der positiv Getesteten, keine Beschwerden gehabt, und die Mehrheit der restlichen Infizierten hatte Symptome eines schwereren Schnupfens.

Diese Zahlen sind unbestreitbar.

Regierung und Medien (auch der kleine Mann auf der Straße) benehmen sich, als lebten wir in Zeiten der Pest. Es sei trotz alledem daran erinnert, daß die Sterberate bei der Pest zwischen 30 und 100 % liegt, je nach Variante des Erregers – und daß sie im 14. Jahrhundert 50 Millionen Tote forderte.

JV