Erzbistum Köln: „Sag‘ mir, wo du stehst…“

Daß das Erzbistum Köln spätestens seit dem Amtsantritt von Rainer Kard. Woelki einen erheblichen Rutsch ins linksextreme Lager macht, ist kein Geheimnis. Die folgende Presseaussendung der Hauptabteilung Medien und Kommunikation  des dortigen Generalvikariats kann deshalb nicht erstaunen. Immer noch erstaunlich ist aber, mit wem das Erzbistum hier Seit‘ an Seit‘ schreitet: Sag‘ mir, mit wem Du umgehst…

Hier zunächst die Meldung, die durch Wortwahl und Inhalt deutlich genug für sich spricht:

Köln zeigt Haltung: Aufnehmen, Hierbleiben, Solidarität

Erzbistum Köln – Demonstration – Zeichen für Menschlichkeit

Köln. Ein Zeichen setzen für Menschlichkeit und eine solidarische Stadt Köln. Dies ist das Ziel der Demonstration „Köln zeigt Haltung: Aufnehmen, Hierbleiben, Solidarität“, zu der mehr als 80 Organisationen und Initiativen sowie mehrere hundert Persönlichkeiten aus der Kölner Stadtgesellschaft einladen.

Am Sonntag, 16. September, beginnt die Demo mit einer Kundgebung um 14 Uhr auf dem Roncalliplatz. Anschließend geht es zum Heumarkt, auf dem die Kundgebung fortgesetzt wird und gegen 18 Uhr abschließt.

Die Initiatoren, darunter kirchliche Organisationen, Wohlfahrtsverbände, die Kölner Willkommensinitiativen, Selbstorganisationen von Migranten, Gewerkschaften, der Kölner Flüchtlingsrat und der Kölner Runde Tisch für Integration, demonstrieren gegen die Politik der Abschottung und der Abschiebung sowie eine den Menschenrechten und internationalem Recht entsprechende Asylpolitik. (pek180906-sam)

So weit, so gut. Oder auch nicht. Schauen wir mal, wieviele Mutige am Sonntag Zivilcourage und Gesicht zeigen sowie ein Zeichen setzen werden. Höchst interessant ist das übliche breite Bündnis, das in einem Link unterhalb der Meldung aufgeschlüsselt wird: das Erzbistum Köln macht sich unter anderem gemein mit garantiert kirchenfreundlichen Organisationen und Vereinen wie:

Sozialistische Jugend Die Falken, Kreisverband Köln

DGB Jugend Köln

Gewerkschaft ver.di

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Stadtverband Köln

Köln gegen rechts, antifaschistisches Aktionsbündnis

SPD

Bündnis 90 / Die Grünen

Die Linke Kreisverband Köln (und andere)

DKP Köln-Mülheim

Rainbow Refugees Cologne Support Group

Cologne Pride

KLuST Kölner Lesben- und Schwulentag e.V.

Band 100% Mensch – Liebe – Recht – Respekt

IL Köln (= interventionische Linke)

Wir haben aus der Aufzählung der Mitträger dieses „breiten Bündnisses“ nur die auffallendsten Gruppierungen herausgesucht. Wenn das kein fester Klassenstandpunkt ist! Und wer ist erzbistümlicherseits Mitglied dieser Truppe? Für uns erkenntlich sind das

Aktion neue Nachbarn

BDKJ Bund der deutschen katholischen Jugend Erzdiözese Köln

KAB Katholische Arbeitnehmerbewegung

Pax Christi – Internationale katholische Friedensbewegung

Caritas für Köln

Domradio.de

Katholikenausschuss in der Stadt Köln

Nun ja: sag‘ mir, mit wem du umgehst. Unter den „mehrere hundert Persönlichkeiten“ finden sich, neben Sprechpuppen wie Mariele Millowitsch, Carolin Kebekus, Wilfried Schmickler oder Messeropfern wie „Armlänge“ Henriette Reker jedoch kaum über Köln hinaus Bekannte.

Uns stellt sich wiederum und immer drängender die Frage, ob es erlaubt ist, dem Bischof Steuern zu zahlen. Die Unterstützung einer solchen linksextremen Demonstration und die Teilnahme daran können unter gar keinen Umständen heilsentscheidend sein.

In den nächsten Tagen werden wir zu diesem Thema einen Textauszug und die diese Sachlage klärende Regelung durch den Heiligen Vater Benedikt XVI. veröffentlichen.

Ach ja: die Pressestelle des Generalvikariats der Erzdiözese Köln bittet unterhalb der Preseaussendung noch: „P Sparen Sie pro Seite ca. 200 ml Wasser, 2 g CO2 und 2 g Holz: Drucken Sie daher bitte nur, wenn es wirklich notwendig ist.“

Ist gebongt, Kollegen. Wir haben noch dazu das Pulver und den Elektrik-Trick für den Drucker gespart. Klasse, was?

JV