Schafe und Wölfe

Auf den Trauerveranstaltungen für durch Einwanderer Ermordete war ein Schild zu sehen mit dem eindrucksvollen Text: „Ihr habt unsere Kinder zu Schafen erzogen, und dann habt ihr die Wölfe ins Land geholt“. Vor einigen Tagen hat in Ostsachsen ganz wörtlich ein Wolfsrudel eine Schafherde angefallen und dutzende von Schafen getötet – ein deutliches Bild für die aktuelle Politik, die ja auch (wiederum ganz wörtlich!) den Wolf über die zu schützenden Nutztiere stellt, aus Gründen, die völlig unverständlich sind.

Eine Leserzuschrift an Michael Klonovsky befaßt sich in prägnanter Kürze mit diesem Sachverhalt; wir wollen sie hier zitieren:

„(…), gestatten Sie mir eine Anmerkung zu Ihrem Link vom 9. Oktober zum Wolfsriss in Sachsen: Ein Förster erzählte mir kürzlich, der Verlust ganzer Herden durch einzelne Wölfe sei auch durch fehlende Instinkte verursacht. Statt beim Anblick eines Wolfes das Heil in der Flucht zu suchen – und dadurch den größten Teil der Herde zu retten -, würden heutige Schafe einfach auf den Wolf zulaufen, weil sie außer Hirtenhunden gar nichts anderes mehr kennen. Ein Hirtenhund aber bedeutet Futter. Was der Wolf unter Futter versteht, das verstehen die Schafe dann erst, wenn es zu spät ist. Tiervergleiche mit dem Menschen verbieten sich natürlich von selbst…“.

Wölfe, die gar keinen Schafspelz mehr brauchen: für diese Wölfe ist das der Idealfall. Auch für solche Wölfe, die auf dem Tempelberg ihr Schafsfell abgelegt haben und nun finanzielle Mittel, die ihnen zu ganz anderen Zwecken von z.T. armen Leuten anvertraut wurden, zur Unterstützung für Schlepper verwenden. – Man fragt sich, was diese Wölfe dazu veranlaßt, Schlepper zu finanzieren, die in anderen Menschen unerfüllbare Hoffnungen wecken und somit auch zu verantworten haben, wenn diese Menschen schlimmstenfalls im Mittelmeer ertrinken.

Ist es erlaubt, dem Bischof Steuern zu zahlen?

JV