Abschlußbericht der Jugendsynode 2018 – eine persönliche Stellungnahme

Der Abschlußbericht der Jugendsynode 2018 liegt, soweit von uns zu diesem Zeitpunkt nachprüfbar, noch nicht auf deutsch vor. Für diejenigen, die das interessiert, hier der italienische Text.

Für uns ganz persönlich halten wir lediglich folgenden wunderbaren Satz zurück:

Si tratta di puntare sull’ascolto empatico, l’accompagnamento e il discernimento, sulla linea indicata dal recente Magistero.
Wir übersetzen ihn so: Es geht darum, die Betonung auf das empathische Zuhören, auf die Begleitung und auf ein überlegtes Vorgehen zu legen, nach der Richtung, die durch das Lehramt in der jüngsten Zeit gewiesen wurde.
Dabei wollen wir es belassen. Wir haben ein gewisses Alter erreicht, und wir bleiben beim Lehramt der älteren Zeit, bei dem Lehramt, das von Petrus bis Benedikt XVI. dauerte. Dabei beziehen wir Johannes Pauls II. Theologie des Leibes ein, die in diesem Dokument überhaupt nicht vorkommt. Jenes Lehramt, das in Übereinstimmung mit seinem Namen etwas ganz anderes als das Zuhören lehrt…
Es steht zu befürchten, daß dieses Dokument Teil des „ordentlichen Lehramtes“ werden könnte.
Seit Oktober 2017 beunruhigt uns das allerdings nur noch wenig: seitdem nämlich Franziskus den offen(sichtlich) heterodoxen Text der Bischöfe der Region Buenos Aires über Amoris Laetitia öffentlich zum „ordentlichen Lehramt“ gehörig erklärte.
Höchstwahrscheinlich wird die bald folgende Apostolische Exhortation auch jene noch mehr verstören, die noch auf das „Lehramt der jüngsten Zeit“ hören. Warten wir es ab.
JV