Familienpolitik: Vorbild Ungarn

Die ungarische Regierung unter Viktor Orbán zeichnet sich bekanntlich durch eine besonders vernünftige und realitätsbezogene Politik aus. Das gilt auch für den Bereich, der für das Überleben eines Volkes wichtig ist: für die Familienpolitik. Niemand wird behaupten können, daß die Politik der BRD besonders familienfreundlich ist – im Gegenteil. Allein die Tatsache, daß etwa jeder dritte Deutsche im Mutterleib ermordet wird, spricht da Bände.

Ganz anders in Ungarn. Durch eine gezielte Familienförderung, zu der materielle Hilfen für Familien im üblichen Sinne (Vater, Mutter, Kind/er) ebenso gehören wie neue Regelungen der Abtreibung. In Ungarn werden die Steuermittel für einheimische Familien aufgewandt; man traut keiner Einwanderung kulturfremder Familien (wenn es denn Familien sind, die einwandern!). Das Ziel ist, daß Ungarn bis 2030 aus eigener Kraft eine Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau erreicht – das ist das „Bestandserhaltungsniveau“ und sichert so ganz „nebenher“ auch die kulturelle Identität des Landes.

Die Zahlen zeigen, daß Orbáns Ungarn auf dem richtigen Weg ist. Orbán ist seit 2010 (wieder) an der Macht, und in dieser Zeit ist die Geburtenrate von 1,26 auf 1,5 Kinder pro Frau gestiegen. Die Zahl der Kindestötungen im Mutterleib sank von 2010 bis 2017 von 40 449 auf 28 500, die Scheidungsrate um knapp ein Viertel, und die Zahl der Eheschließungen stieg um immerhin 42 Prozent.

So ist das, wenn ein Volk an seine Zukunft glaubt und eine Regierung hat, die es nicht nur darin bestärkt, sondern ganz aktiv etwas für die Zukunft des eigenen Volkes tut.

Warum nur in Ungarn, in Polen, Tschechien, in der Slowakei, in Kroatien… ? Warum nicht auch in … . Nun ja.

Wir durften vor knapp zwei Wochen ein wunderbares Konzert zweier junger Musikerinnen aus Weißrußland hören. Nicht erst seit diesem Konzert sind wir überzeugt, daß wir – wenn wir überleben – im Osten überleben werden.

JV