Printmedien, Serien und Propaganda: der Sozialismus und die Kultur des Todes

Daß die „Printmedien“, insbesondere deren Flaggschiffe und Sturmgeschütze, im freien Fall gegen Null stürzen, ist keine wirklich neue Meldung, ebenso wenig wie die, daß die sogenennte „Gegenöffentlichkeit“ erheblich gewinnt. Viele Blogs und Autorenseiten haben Klickzahlen in Millionenhöhe und stellen damit so manches Presseerzeugnis (sowieso) und manche online-Redaktion der etablierten Presse locker in den Schatten. Und: egal, wie die Medien die Einbrüche ansonsten begründen mögen – ganz sicher durchschauen immer mehr Leser das üble Propaganda-Spiel, das mit ihnen getrieben wird. Trotz aller Einschläferungsversuche ist mancher Bürger anscheinend immer noch wach und hat die Nase voll von der Primitivität, mit der ihm eine andere Realität vorgegaukelt werden soll als die, welche er täglich sieht, wenn er sein Zuhause (sofern er noch eins hat) und die öffentlich-rechtliche Fernsehwelt verläßt.

Nun ist es so, daß die große Mehrheit der journalistischen Mietfedern heute sozialistisch eingestellt ist; die SPD ist sowieso eher ein Medienunternehmen als eine Partei. Die skandalöse Antifa-Propaganda in einem Krimi der letzten Tage zeigt, wie grob und hammermäßig linke bzw. linksextreme Propaganda auch scheinbar harmlose Unterhaltung durchsetzt. Jeder von uns kann seit Jahren „harmlose“ Serien und Spielfilme nennen, in denen z.B. Homosexualität als etwas völlig Normales dargestellt wird. Und so mancher antikatholische, vor allem gegen die katholische Tradition gerichtete Spielfilm verschwindet nur deshalb im Orkus der Filmographie und wird dort ganz schnell vergessen, weil er so abgrundtief schlecht gemacht ist.

Wenn es nur nicht in bestimmten Kreisen so viel besser funktionieren würde, als man es sich vostellen möchte! „Den Trump kann ich nicht leiden, der tut immer so, als wäre er der Größte. Und die Sprüche!“ – „Nein, der Putin, dem trau ich nicht. Der guckt nie mit offenem Blick in die Kamera.“ – „Da, in dem Spielfilm, da konntest du mal sehen, wie das so war in deinem Mittelalter, als die Borgias herrschten!“

Bei derartigen Kriterien und  hochqualifizierten Urteilen bleibt einem die Luft weg. Da riecht es unangenehm nach der tiefschürfenden Information durch t-online und was derartige Auftritte mehr sind. Noch intelligentere Analysen politischer und gesellschaftlicher Vorgänge kann man von Zeitgenossen hören, die regelmäßig Tagesschau, Tagesthemen usw. konsumieren und bei ARD und ZDF in der ersten Reihe denken lassen. Allem Anschein verlieren die Print-Medien ihre Käufer, weil einerseits sowieso immer weniger Leute die Kunst des Lesens beherrschen und weil die wenigen, die es noch können, keine Lust mehr haben, durchschaubar belogen zu werden; die große Mehrheit läßt sich derweil in der Lindenstraße vom Sturm der Liebe den Kopf leerblasen, bis der überall rote Rosen sieht.

Nein. Das ist alles andere als harmlos. Der Usedom-Krimi „Engelmacher“ aus dem Jahr 2016 wird heute abend wiederholt und folgendermaßen angekündigt (Hervorhebungen von uns):

Hochsaison auf Usedom. Sophie Thiel hat einen Ferienjob angenommen und kellnert im Café auf der Heringsdorfer Seebrücke. Sie freundet sich mit ihrer jungen polnischen Kollegin Jadwiga Gryn an. Gemeinsam machen sie sich nach Feierabend mit ihren Rädern auf den Heimweg. Kurz nachdem sich die Wege der Mädchen getrennt haben, wird Jadwiga überfallen, betäubt und entführt.

Julia Thiel hat ihren schweren Unfall überlebt und ist in der Reha wieder zu Kräften kommen. Auf eigene Verantwortung entlässt Julia sich selbst aus der Klinik und fährt nach Hause. Dort hat sich Karin Lossow inzwischen um Julias Ehemann Stefan und Enkelin Sophie gekümmert.

Die Suche nach der Vermissten ist der erste Job, den Kommissarin Thiel nun wieder übernimmt. Jadwigas Freund Christoph Dierwald befürchtet das Schlimmste. Trotzdem nimmt er an einer Demonstration vor der Ostseeklinik teil. Christoph ist ein radikaler „Lebensschützer“, der auf Usedom gegen den polnisch-deutschen „Abtreibungstourismus“ protestiert.

In der Ostseeklinik arbeitet die polnische Gynäkologin Malgorzata Kaminska. Sie steht eines Morgens bei Karin Lossow am Gartenzaun und sucht den Kontakt. Malgorzata war die Geliebte von Karin Lossows Ehemann, den diese vor acht Jahren erschossen hatte, doch sie weist Malgorzata brüsk zurück. Dennoch entschließt sich Karin, die Ärztin zu besuchen und sich auf ein Gespräch einzulassen. Kurz darauf wird Malgorzata tot aufgefunden. Ex-Staatsanwältin Karin Lossow gerät unter Verdacht. Julia und ihre Mutter müssen sich einmal mehr dem dunkelsten Moment ihrer Familiengeschichte stellen.

Zunächst: es ist ein alter Trick der Propaganda-Profis, negativ besetzte Adjektive („radikal“) mit negativ zu besetzenden Menschengruppen oder Meinungen („Lebensschützer“ – hier achte man auf die Anführungszeichen im Text!) zu kombinieren, bis sie fest zusammen verankert und nicht mehr trennbar sind. Bei Lebensschützern haben sich die Begriffe „militant“ und „radikal“ bewährt. Ein eigentlich positiv besetzter Begriff (und das ist der Lebensschutz!) wird somit ins Negative verzerrt. Für dieses Vorgehen gibt es täglich eine Unzahl von Beispielen, wenn man Augen, Ohren und Hirn offenhält.

„Abtreibungstourismus“ ist auch so ein Wort. Es unterstellt, daß Frauen aus Ländern, in denen die Tötung von Kindern im Mutterleib nicht so problemlos vonstatten geht wie in der BRD, zu einer Reise ins Ausland gezwungen sind, um ihr Kind zu töten. Als ob es ein selbstverständliches Recht (wessen auch immer) sei, über das Leben oder Sterben eines anderen Menschen zu entscheiden, ein Recht, das ihm ungerechterweise verweigert werde! Das „Recht“ auf Abtreibung gehörte übrigens zu den ersten Forderungen des Sozialismus, ebenso wie die Zerstörung der Familie und jede enge menschliche Bindung. Die Päpste und mit ihnen die katholische Soziallehre haben das schon sehr früh erkannt und sich dagegen gewandt.

Der Sozialismus in all seinen Erscheinungsformen ist tödlich, er gehört zur Kultur des Todes bzw. ist eine der Ursachen dafür, wenn nicht gar die Ursache. Es gilt, der Propaganda des Todes mutig und entschlossen entgegenzutreten. Propaganda kann nur wirken, wenn man sie unwidersprochen läßt. Der Sozialismus war schon immer arm an wirklich tragenden Argumenten. Seine Wirkung bezog er immer aus der Verblüffung seiner Gegner, die kaum glauben konnten, daß jemand derartige Doktrinen vertritt, und aus einer frechen, bis zum Verdruß wiederholten Propaganda, nämlich so lange wiederholt, bis es dem Gegner einfach zu blöd wurde bzw. wird, immer wieder auf dieselbe Parole zu reagieren.

Was die oben genannten Krimis, Serien und alle die anderen Propagandaschleudern anbetrifft: machen wir es wie mit den „Print-Medien“. Einfach ignorieren. Es interessiert überhaupt nicht, wer die fiktive Małgorzata umgebracht hat und was mit der erfundenen Jadwiga geschehen ist. Die ganze Geschichte ist einfach nur ein Transportvehikel für Propaganda gegen Lebensschutz und für die Tötung Ungeborener, die dann durch Importe ersetzt werden sollen. Warum soll man sich das alles ansehen? Warum soll ich mir die Probleme zweier lesbischer Frauen antun, die ein Kind wollen? Verschwendete Lebenszeit! Es gibt – nein: es gäbe! – genug für die zu tun, die keine irregeleitete Randgruppe der Gesellschaft sind, sondern immer noch deren tragende Mehrheit, und das gilt nicht nur für die hier angesprochenen Themen.

Widersetzen wir uns der allgegenwärtigen, täglichen Gehirnwäsche – das ist Abstinenz in ihrer gesundesten und fruchtbarsten Form, Sie werden es sehen!

Ach so, ja, und nicht vergessen – aktiv werden, z.B. so:

JV