Einladung zum XII. Civitas-Kongress

 

Das Civitas Institut lädt herzlich ein zum XII. Civitas-Kongress im Mai 2019 in Bonn. Im Mittelpunkt dieses Kongresses steht die Wirtschaftsordnung. Was verstehen Katholiken unter einer gerechten Wirtschaftsordnung? Drei unterschiedliche Positionen werden vorgestellt, die heute von Christen diskutiert werden.  Auch bei diesem Civitas-Kongress wird wieder die Walter-Hoeres-Medaille für besondere Verdienste um die Verteidigung des Naturrechts und der katholischen Soziallehre verliehen.

»Abgesehen von den Stellungnahmen zum Kommunismus findet man nur einzelne spärliche Andeutungen in den päpstlichen sozialen Enzykliken (vor allem in „Quadragesimo anno“), aus denen man auf die Wirtschaftsordnung schließen könnte. Vom Gesichtspunkt der Gerechtigkeit aus steht darin naturgemäß die Verteilung im Vordergrund. Wie zur Erstellung dessen, was gerecht zu verteilen ist, gewirtschaftet werden muss, ist vordringlich ein Problem des Sachverstandes – jedoch nicht einzig: denn auch dem Sachverstand sind gewisse weltanschaulich bedingte Prämissen vorgeordnet. Den päpstlichen Verlautbarungen geht es nicht um ökonomische Produktivität als solche, sondern vielmehr um die menschlichen Rechte, die vor der Produktivitätsfrage zu berücksichtigen sind (wie z.B. das Recht auf Eigentum, das Rechts des Arbeiters auf menschliche Arbeitsbedingungen usw.). Die Unternehmertätigkeit kommt in den sozialen Enzykliken zu kurz. Einzig in den päpstlichen Ansprachen an einzelne Wirtschaftsverbände, besonders in denen von Pius XII., wird von den Unternehmern und ihren Aufgaben gesprochen. Doch auch hier wird über die Wirtschaftsordnung als solche nicht diskutiert.

Es stellt sich darum die Frage, ob die Katholische Soziallehre überhaupt in der Lage sei, etwas zum Problem der Wirtschaftsordnung beizutragen. Zur Beantwortung dieser Frage ist der logische Gang zu verfolgen, der von der Offenbarung zur Katholischen Soziallehre führt, und zu untersuchen, welche Aussagen der Katholischen Soziallehre auf die Wirtschaftsordnung hinweisen.«

Pater Arthur Fridolin Utz OP (1908 – 2001)

 

Programm

 

Samstag, 11. Mai 2019

An 9:00 Uhr Registrierung

10:00 Uhr Hl. Messe

12:00 Uhr

André F. Lichtschlag

Die Benedikt-Option (von Rod Dreher)

Eine libertäre Sezessions-Perspektive für Christen in einer nachchristlichen Gesellschaft

 

13:15 Uhr Mittagspause

 

14:45 Uhr

Dr. Felix Heider

Die Wettbewerbsordnung als Option der Katholischen Soziallehre

16:00 Uhr Kaffeepause

 

17:00 Uhr

Professor Dr. Wolfgang Ockenfels O.P.

Die naturrechtliche Wirtschaftsordnung der katholischen Soziallehre

 

18:45 Uhr

Verleihung der Walter Hoeres Medaille an Professor Dr. Wolfgang Ockenfels O.P.

Laudatio: Joachim Volkmann

 

Sonntag, 12. Mai 2019

10:00 Uhr Hl. Messe

Anschließend:

Gebetstag für unser Vaterland

 

ANMELDUNG

Schriftliche Anmeldung bis 5. Mai 2019. Eine Anmeldung ist zur Teilnahme notwendig.

Anmeldung bei:

Civitas Institut
Postfach 2140
53813 Neunkirchen-Seelscheid
E-Mail: info@civitas-institut.de

Ort der Veranstaltung

Kongress-Zentrum:
Priorat Christkönig
Kaiser-Karl-Ring 32
53111 Bonn

Teilnahmegebühr (wird beim Tagungsbüro bezahlt): € 25,00

Für Hotel-Buchungen empfehlen wir das Tourismusangebot der Stadt Bonn (http://www.bonn-region.de).

 

CIVITAS-INSTITUT

CIVITAS-INSTITUT ist eine Gründung von
katholischen Laien, die sich, inspiriert durch
das klassische abendländische Naturrechtsdenken
und die authentische päpstliche Soziallehre,
zusammengefunden haben, um ihren
Beitrag zur Verwirklichung des sozialen Königtums
Jesu Christi zu leisten.

CIVITAS-INSTITUT ist ein Werk der politischen
und sozialen Aktion. Ziel ist die Rechristianisierung
unseres Gemeinwesens. Die christliche Weltgestaltung
ist die originäre Aufgabe des katholischen Laien.

Lokale Gruppen studieren die päpstliche
Soziallehre, planen eigene Aktionen und unterstützen
Initiativen, die sich der Bewahrung und Förderung
christlicher Werte und der naturrechtlichen
Gesellschaftsordnung widmen.

Geistlicher Beirat von Civitas in Deutschland
ist Pater Franz Schmidberger.