Priesterkreis „Communio veritatis“ fordert Rücktritt von Kardinal Marx

Der Paderborner Priesterkreis Communio veritatis fordert den Rücktritt von Kardinal Reinhard Marx von seiner Position als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK).

Der Priesterkreis, der erst im vergangenen Jahr gegründet wurde und sich besonders Papst Johannes Paul II. verbunden fühlt, kritisiert die Äußerungen des Kardinals in Bezug auf das „christliche Abendland“. Der Kardinal hatte den Begriff als ausgrenzend bezeichnet, vermutlich, um sich dem grün-linken Meinungsmonopol in Deutschland noch weiter anzubiedern. Zahlreiche Äußerungen des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz in den vergangenen Jahren sind meilenweit von der katholischen Glaubenslehre entfernt und bringen eher einen linken Mainstream zum Ausdruck, der von den Rot-Grünen und ihren Medien propagiert wird.

Der Paderborner Priesterkreis wirft dem Kardinal berechtigterweise vor, sein geistliches Amt zu missbrauchen, „indem Sie die Sakramente der Kirche offenkundig als Ihren Privatbesitz ansehen, den Sie beliebig auf dem Altar des Zeitgeistes opfern“.

Kardinal Marx stehe mit seiner „soziologischen Sichtweise im Irrtum des Synkretismus und des Relativismus“ heißt es weiter in der Erklärung der Priester. Kardinal Marx instrumentalisiere den katholischen Glauben „in verfälschender Verweltlichung zur Verbreitung der linksliberalen politischen Ideologie des Mainstream.“

Wir möchten hinzufügen, dass sich das gleiche auch in Bezug zu vielen anderen Äußerungen des linken Kardinals sagen ließe, so z.B. in Bezug auf seine Äußerungen zum Islam, zur Masseneinwanderung und zahlreichen anderen Äußerungen zu politischen und sozialen Fragen, die stets seine links Gesinnung zum Ausdruck bringen, die keinen Bezug zum katholischen Glauben erkennen lassen. Kardinal Marx gehört zu den entschiedenen Verteidigern des Islam und trägt zugleich entscheidend zur Herabsetzung des katholischen Glaubens und der Kirche bei.

Die vollständige Erklärung des Paderborner Priesterkreis Communio veritatis können Sie hier nachlesen.