Falsche Täter, falsche Opfer – und nicht in Neuseeland

Die Opfer sind Christen.

Die Opfer sind Schwarze, in Afrika, irgendwo im Nirgendwo von Nigeria.

Also ist es völlig schnuppe.

Insbesondere, weil die Mörder Mohammedaner sind. Keine Verallgemeinerungen, bitte. Deshalb auch keine Information, keine Berichte. Schließlich gibt es gute Opfer und schlechte Opfer. Christchurch und Kaduna soll man nicht verwechseln.

Das letzte bekanntgewordene Massaker an Christen im nigerianischen Teilstaat Kaduna war am letzten Samstag, 16. März, im Morgengrauen (das Wort bekommt hier einen besonderen Charakter). Das Dorf Nandu Gbok wurde von Fulani (einem mohammedanischer Hirtenstamm) angegriffen. Es gab neun Tote und etwa 30 niedergebrannte Häuser.

Am 26. Februar war das Dorf Karamai angegriffen worden: 38 Tote.

Am Tag darauf waren Inkirimi und Dogonnoma Angriffsziel: 52 Tote.

Am 10. März wurde das Dorf Ungwan Barde angegriffen: mindestens 16 Tote (nach offiziellen Angaben), nach anderen Quellen 17 oder 35 Tote. Kein Journalist vor Ort, auch kein Lokalreporter.

Montag, 11. März: Angriff auf Anguwan Anguwan Gamu: 46 Tote, zahlreiche Vermißte.

Dienstag, 12. März: zwei Menschen in Kyamara getötet.

Das geht nun schon seit Jahren so. Die Toten zählen nach tausenden, unter ihnen sind zahlreiche Kinder. Unsere Qualitäts- und Wahrheitsmedien schweigen.

Man kann bei google-news die Namen der Dörfer eingeben, dann findet man die Nachrichten auf Englisch; einen Bericht (englisch) gibt es auch hier.

Aber, wie gesagt: die falschen Opfer, die falschen Täter, und nicht in Neuseeland.

JV