Der Wahnsinn geht weiter: Grüne im Verbotsrausch

Bekanntlich ist den Grünen nichts lieber, als ihre Mitmenschen zu reglementieren und dadurch zu schikanieren. „Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten“, hieß es zum Beispiel noch vor wenigen Jahrzehnten – und auf diese Weise verhinderte die Partei der Verbotswütigen, daß dem zunehmenden Verkehr in Deutschland ein angemessenes Straßennetz zur Nutzung bereitgestellt wurde. Ergebnis: Täglich hunderte von Kilometern Stau, Behinderungen durch Baustellen usw., usf.

Man muß an dieser Stelle nicht unbedingt alle aktuellen Verbotsvorhaben der Lindenstraßen-Spießer aufzählen. Die (mindestens!) Halbierung der Kfz-Bestände durch das Dieselverbot, die Senkung des Stromverbrauchs durch erzwungene Stromausfälle infolge der Abschaltung von Kohle- und Atomkraftwerken, das Verbot der Umweltverschmutzung durch Gebären CO2 und Methangas ausstoßender Kinder mögen als Beispiele genügen; jeder von uns kann die Liste ergänzen.

Der neueste Vorstoß der bei Wahlen in der BRD laut Umfragen immer mehr zulegenden Partei derjenigen, die ihre Intelligenz lieber dem öffentlich-politischen Bereich als einer nutzlosen Akademiker- oder Berufskarriere widme(te)n, könnte aber eine Trendwende in der Beliebtheit dieser in bester sozialistisch-kommunistischer Tradition stehenden Besserwisser und Menschheitsbeglücker einleiten.

Aus Protokollen von Sitzungen verschiedener Grünenfraktionen in Landtagen der BRD geht hervor, daß ein umfangreiches, europaweites Verbot besonders CO2-lastiger Produkte noch vor dem anstehenden Sommer geplant ist – allerdings wohlweislich erst nach den Wahlen zum EU-Parlament.

Es handelt sich dabei um kohlendioxydhaltige Getränke wie das in Deutschland besonders beliebte „Sprudelwasser“ (auch „medium“ soll betroffen sein), um Bier (auch „alkoholfrei“, „Radler“ usw.) sowie um CO2-haltige Weine wie Prosecco, Schaumweine, Sekte, Champagner. Im letzteren Falle soll lediglich eine winzige Produktionsreserve für die Bedürfnisse der Parteispitze zurückgehalten werden, welche damit museal an den Siegeszug der ökologischen Bewegung erinnern will.

Die in den entsprechenden Produktionsbetrieben notwendigerweise wegfallenden Arbeitsplätze sollen durch Arbeitsplätze bei Caritas, Rotkreuz, Arbeiter-Samariter-Bund etc. ersetzt werden; diese Organisationen erleben momentan einen so erheblichen finanziellen Aufschwung, daß allgemein von einem „boom“ gesprochen wird.

Nach ersten, allerdings noch recht zögerlich erfolgenden Äußerungen grüner Politikspitzen soll ferner Trink- und Leitungswasser (welches die CO2-haltigen Getränke ersetzen wird) im Bewußtsein der Bevölkerung dadurch aufgewertet werden, daß der Begriff „Leitungswasser“ politisch korrekt in allen Medien und Verlautbarungen durch „Greta’s Wasser“ (mit Apostroph!) ersetzt wird und so aus der Alltagssprache verschwindet.

Das Civitas-Institut hat sich in den Jahren seines Bestehens immer wieder gegen sozialistisch-kommunistische Bevormundungs- und Umerziehungsversuche gewandt. Die Freiheit, die Wahlfreiheit ist ein unverzichtbares Gut in einer echten Demokratie, betreffe es nun den Autoverkehr, die Ernährung oder alle anderen Bereiche des menschlichen Lebens. Sie ist auch Teil des Naturrechts, für das wir immer eingetreten sind und eintreten werden.

Wir bitten also alle unsere Leser, bei ihrem örtlichen Verband der Partei der Grünen schriftlich oder persönlich unter Berufung auf diesen unseren Aufruf vorstellig zu werden und höflich, aber bestimmt und entschlossen gegen diese neue Bevormundung erwachsener und mündiger Bürger zu protestieren. Ein Hinweis auf das beabsichtigte Wahlverhalten dürfte dabei ein sehr wirksames Argument sein.

JV