„Frankreich versinkt langsam im Chaos“

Bild: Civitas-Archiv

Der Blick nach Osten ist meistens zugleich erfreulich und bedrückend: auf der einen Seite sieht man in Polen ein gesundes Beharren auf dem Eigenen, auf der anderen Seite aber auch schon Anzeichen fortgeschrittener Veränderungen, die wir aus der eigenen, nicht mehr ganz so jungen Vergangenheit kennen. Vieles ist durchaus noch „in Ordnung“, die kulturmarxistische Wühlarbeit ist aber auch hier bereits in vollem Gange.

Eine kleine Abweichung zur bildlichen Erklärung: unser Schock war groß, als nachmittags in einer kleinen ermländischen Dorfkirche der Priester nach Beichte und Kommunion einer einzelnen Gläubigen den weißen, albenähnlichen Talar auszog und wortwörtlich im „Blaumann“ durch die Kirche ging und diese abschloß. Also: auch hier…

– Der Blick nach Westen ist noch weniger ermutigend. Im Gegenteil. Das renommierte „Gatestone-Institut“ hat auf seiner Internetseite einen Bericht veröffentlicht, auf den wir hier ausdrücklich verweisen wollen, weil er unseren eigenen Erfahrungen vollkommen entspricht. Hier der Beginn des Artikels, auf den wir am Schluß verlinken:

Paris, Champs-Élysées. 14. Juli. Tag der Bastille. Kurz vor Beginn der Militärparade kommt Präsident Emmanuel Macron in einem Dienstwagen die Allee herunter, um die Menge zu begrüßen. Tausende von Menschen versammelten sich entlang der Allee und riefen „Macron, tritt zurück“, buhten und warfen ihm Beleidigungen entgegen.

Am Ende der Parade lassen ein paar Dutzend Menschen gelbe Luftballons in den Himmel steigen und verteilen Flugblätter mit der Aufschrift „Die gelben Westen sind nicht tot“. Die Polizei löst sie auf, schnell und entschlossen. Wenige Augenblicke später kommen Hunderte von „Antifa“-Anarchisten an, werfen Sicherheitsbarrieren auf die Fahrbahn, um Barrikaden zu errichten, Feuer zu legen und die Schaufenster mehrerer Geschäfte zu zerstören. Die Polizei hat es schwer, die Situation zu meistern, aber am frühen Abend, nach ein paar Stunden, stellen sie die Ruhe wieder her.

Wenige Stunden später versammeln sich Tausende junger Araber aus den Vororten in der Nähe des Arc de Triomphe. Sie sind anscheinend gekommen, um auf ihre eigene Weise den Sieg einer algerischen Fußballmannschaft zu „feiern“. Weitere Ladenfronten werden zerstört, weitere Geschäfte geplündert. Algerische Flaggen sind überall. Slogans werden rausgehauen: „Lang lebe Algerien“, „Frankreich gehört uns“, „Tod für Frankreich“. Straßenschilder werden durch Schilder mit dem Namen von Abd El Kader ersetzt, dem religiösen und militärischen Führer, der zur Zeit der Kolonisation Algeriens gegen die französische Armee kämpfte. Die Polizei beschränkt sich darauf, die Gewalt einzudämmen, in der Hoffnung, dass sie sich nicht ausbreiten wird.

Den Artikel findet man hier. Und: wer glaubt denn, bei uns werde es in relativ kurzer Zeit nicht auch so aussehen?

JV