Alles nur eine Frage der Ausrichtung: „C“DU auf Mitgliedersuche wirft Ballast ab

Die CDU lässt offiziell wissen: Um ein Parteibuch zu erwerben, ist „die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche oder einer anderen religiösen Glaubensrichtung keine Voraussetzung“. Das „christliche Verständnis vom Menschen“ sowie die „Grundwerte“ Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit seien wichtig. „Jeder, der auf dieser Grundlage mit uns Politik für unser Land gestalten will, ist uns herzlich willkommen, unabhängig von der jeweiligen Einstellung zur Religion.“

So beginnt ein lesenswerter Augenöffner, den Erik Lommatzsch in der aktuellen Preußischen Allgemeinen Zeitung veröffentlicht.

Es geht um das „Abwerfen christlichen Ballastes“, das auch der verstorbene Kölner Kardinal Meisner öffentlich kritisierte (der dafür heftig angegriffen wurde). Zu Adenauers Zeiten verstand sich die CDU als eine Partei, die dem christlichen Abendland verpflichtet war; Adenauer selbst war bekanntlich Katholik und nahm die Religion sehr ernst.

Das kann von der „C“DU nun wirklich nicht mehr gesagt werden. Völlig zu Recht stellt Lommatzsch fest, daß die besagten „Grundwerte“ praktisch von jedem geteilt werden können. Das eigentlich Christliche hingegen werde von führenden „C“DU-Politikern faktisch ausgehöhlt und entfernt, um dem Islam Raum zu geben.

Das wird mit Zitaten führender Politiker belegt:

„Der Islam ist ein Teil Deutschlands und Europas“, erklärte der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) bereits 2006 bei der Eröffnung der von ihm initiierten „Deutschen Islamkonferenz“. Wesentlich bekannter ist die Wiederholung dieser These durch den von der CDU gestellten Bundespräsidenten Christian Wulff, der 2010 nach einigen Selbstverständlichkeiten über die christlichen und jüdischen Traditionen äußerte: „Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“.

Zurückgehen soll die Formulierung laut „Deutschlandfunk“ auf den afghanisch-stämmigen Fernsehproduzenten Walid Nakschabandi. Dieser veröffentlichte vor Kurzem im „Tagesspiegel“ einen Artikel mit dem Titel „Muslime, seid stolz“, in welchem sich unter anderem die Worte finden: „Es ist endlich Zeit, sich zu wehren.“ Die Bundeskanzlerin, bekanntlich CDU, bekräftigte Wulffs Satz, dass der Islam zu Deutschland gehöre, 2015 noch einmal mit einem „Das ist so; dieser Meinung bin ich auch.“

Gegenüber „Christ und Welt“ habe, so Lommatzsch, auch Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Vorsitzende und neuerdings auch Ministerin, gesagt, sie verstehe sich zwar als Christdemokratin, weise es aber von sich, eine christliche Politik zu machen.

Die stellvertretende Parteivorsitzende und Ministerin Julia Klöckner schrieb in der „Zeit“ (die bekanntlich auch nicht im Rufe besonders christlich-konservativer Einstellung steht): „Wir sollten nicht den christlichen Glauben wiederentdecken aus Angst vor einer angeblichen Islamisierung.“

Generalsekretär der „C“DU ist bekanntlich der des öfteren bereits aufgefallene Peter Tauber; er erklärte bereits 2014, daß die CDU eine Union der Zuwanderer werden müsse. Und der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, „C“DU, lud Ende Mai zum Ramadan-Fstenbrechen in seine Staatskanzlei.

Ein solches Selbstverständnis macht die „C“DU für einen Christen, für einen Katholiken insbesondere unwählbar. Die Partei des Katholiken Adenauer ist Vergangenheit. Und die Zukunft? Am Ende seines Artikels zitiert Lommatzsch den Vorsitzenden der „C“DU/“C“SU-Fraktion, Ralph Brinkhaus, der sich bereits für das Jahr 2030 einen islamischen CDU-Bundeskanzler vorstellen kann.

Der Artikel endet mit den Sätzen:

Wann und warum genau in der CDU der Drang eingesetzt hat, ihre Fundamente in immer größerer Eile abzutragen und das entstandene Vakuum mit Fremdem zu füllen, wird dereinst die Wissenschaft klären. Feststellbar ist heute ein offenbar unumkehrbarer Weg der immer weiter gehenden Vernichtung des Eigenen.

Danisch würde fragen „Wer wählt so etwas?“

JV