Schweden: Gestört in einem gestörten Umfeld

Der meist recht erfreuliche Blick nach Osten und der meist recht betrübende Blick nach Westen wird ergänzt durch einen Blick nach Norden: Schweden ist seit Jahrzehnten das sozialistische Musterland Europas. „Gendergerechte“ Sprache durch Einführung eines bisher nicht existierenden neutralen Pronomens „es“, „gender“-Erziehung ab dem Kindergarten, freundlicher Empfang Fremder nebst Voll-Alimentierung, Zerfall der bürgerlichen und staatlichen Ordnung und vieles andere mehr an Folgen sozialistischer Politik können dort sehr anschaulich am Objekt selbst studiert werden. Einen besonderen Aspekt zeigt die von uns bereits häufiger zitierte Internetseite Gènéthique, die sich seit 2000 mit bioethischen Fragen beschäftigt.

Laut einem Bericht des schwedischen Rates für Gesundheit und soziale Fürsorge ist die Zahl der Jugendlichen, bei denen eine Geschlechtsidentitätsstörung diagnostiziert wurde, in Schweden um nahezu 1500 % gestiegen. Die Geschlechtsidentitätsstörung bezeichnet einen Zustand, in welchem der Betroffene den Eindruck hat, daß seine sexuelle Identität und sein biologisches Geschlecht nicht übereinstimmen und er deshalb ein Unbehagen oder Trauer empfindet.

Im Jahr 2018 wurde diese Geschlechtsidentitätsstörung bei 6000 Schweden festgestellt. Von 2008 bis 2018 hat sich die Zahl der Mädchen zwischen 13 und 17 Jahren, die an einer Geschlechtsidentitätsstörung litten, um 1500 % erhöht; die Zahl der betroffenen Jungen zwischen 18 und 24 Jahren stieg im gleichen Zeitraum um 400 %.

Der Bericht zeigt ebenfalls, daß psychische Erkrankungen in dieser Gruppe weit verbreitet sind. Die Mehrheit der Kranken, insbesondere die Mädchen, leidet auch an Depressionen oder Angstzuständen. Autismus, Selbstverstümmelung und Selbstmordversuche sind auch häufiger als in der schwedischen Gesamtbevölkerung.

„Es besteht keinerlei Zweifel, daß es eine deutliche Erhöhung (der Geschlechtsindentitätsstörung bei jungen Schweden) gibt. Den Grund für diese Erhöhung kennen wir aber nicht“, erklärt Peter Salmi, Analytiker beim Rat für Gesundheit und Wohlfahrt (Socialstyrelsen).

Da fragen wir uns, ob Peter Salmi das absichtlich macht oder ob er möchte, daß wir es ihm erklären. Das wäre nämlich sehr, sehr einfach. Er kann sich gerne bei uns melden.

Quelle. (Französisch)

JV