Warum es in Spanien schiefgeht (und nicht nur dort), und warum Polen aufblüht. Ein Vergleich.

Nach 40 Jahren Kommunismus war Polen ein sehr, sehr armes Land, es herrschte Mangel an allem, der gesellschaftliche Zusammenbruch, ein riesiges Durcheinander waren allgegenwärtig.

Zur gleichen Zeit „dopten“ Investitionen und Verbrauch die spanische Wirtschaft, es herrschte ein Wirtschaftswachstum.

Heute ist die Situation genau umgekehrt. Polen entwickelt sich zu einer (auch wirtschaftlichen) Macht, Arbeitslosigkeit gibt es dort praktisch nicht, und das seit 25 Jahren andauernde Wirtschaftswachstum erreicht im Schnitt um die 4 %; das Wort „Krise“ ist jungen Leuten unbekannt.

Trotz allen Mißtrauens gegenüber Statistiken sind die Gründe für den Aufstieg Polens und den Abstieg Spaniens ganz offensichtlich:

Zunächst einmal ist das Privateigentum in Polen heilig. Es gibt dort keine Horden von „Okupas“ (der spanische Name für die Hausbesetzer“szene“), die von skrupellosen Politikern organisiert und schändlicherweise gedeckt werden. Eine Politik nach Peppone-Art, welche die Hausbesetzer schützut, wäre in diesem Land undenkbar.

Zweitens gehört die Rechtssicherheit gewissermaßen zur DNA Polens. Bürger und Unternehmen brauchen keine wöchentlichen Gesetzestexte zu fürchten, die ihnen von Politikern aufgedrückt werden, welche von der Sache, die sie gesetzlich regeln wollen, keinerlei Schimmer von Ahnung haben und die außerhalb der Politik wohl kaum Arbeit finden würden, es sei denn als Teilzeitkräfte bei Mercadona, einer spanischen Supermarktkette (bei allem Respekt vor deren Arbeitern).

Zum dritten sind die Steuern in Polen niedrig. So muß kein polnischer Bürger auf das Erbe verzichten, das Kraft und Schweiß seiner Vorfahren ihm erworben hat, weil er ansonsten eine per definitionem ungerechte, gar konfiskatorische Erbschaftssteuer zahlen müßte. Die Polen haben keine Steuerbelastung, welche den Bürger mehr als der Hälfte der Früchte seiner Arbeit beraubt und großenteils dazu dient, eine Klientel zu schaffen und zu unterhalten, die ebenso unnütz wie, sagen wir, zehrend ist. Es ist völlig einleuchtend, daß Unternehmen bei solchen Bedingungen in Polen einen für Investitionen höchst einladenden Ort sehen und dort Arbeitsplätze schaffen. Ganz, ganz anders als in Spanien, das immer mehr in Richtung venezolanischer „Exprópiese“ (Enteignung) abrutscht, gestoßen von skrupellosen, mittelmäßigen „Führern“ und ihren Gefolgen von niederrangigen Ehrgeizlingen mit ihren ebenso sinnlosen wie dummen Ideen und Vorstellungen.

Letztlich (und das scheint uns das Wichtigste): Polen hat begriffen, daß die wahren Werte die Substanz, das Blut, das Rückgrat eines Volkes sind, und zwar über alle Belanglosigkeiten der Zeit oder der Umstände hinaus.

Die sogenannte Gender-Ideologie wird dort als abscheulich dargestellt und begriffen, also als das, was sie ist. Die Maskulinophobie (also der Feminismus) wird dort mißbilligt, und die LGBTXYZ-Lobby wird von der großen Mehrheit des Volkes abgelehnt und so auf Distanz gehalten, was für ein Volk mit relativ geringer Geburtenrate eigentlich völlig natürlich ist.

Die Einwanderung ist ganz klar geregelt und begrenzt. Einwanderer kommen vor allem aus der Ukraine, die an Polen grenzt. Es gibt eine lange Warteliste qualifizierter Arbeiter, Visa werden denen gewährt, die arbeiten und Rechte erwerben wollen, indem sie Verpflichtungen akzeptieren und (in) dem Land Werte schaffen wollen, das sie aufnimmt.

Es gibt in Polen kein Mileu, das Grenzen überschreitet, Polizei und Rettungskräfte angreift, staatliche Unterstützung betrügerisch erschleicht, Rechte ohne Pflichten verlangt und, wir wollen es so ausdrücken, eine seltsame Auffassung von Frauen hat.

Wollen wir vom Erziehungswesen reden, das dort auf Leistung ausgerichtet ist und nicht Schulabschlüsse an jedermann verteilt, damit niemand frustriert ist, weil ja das Schulwesen kein Wettkampf ist?

Sollen wir noch erwähnen, daß Polen aktuell sechs fortschrittliche Atomkraftwerke baut, während in anderen Ländern Windräder nur darin verläßlich sind, Vögel zu schreddern, Insekten zu klatschen und mit den von ihnen benötigten Fundamenten die Natur erheblich zu stören? Und daß der Strom dann aus Polen kommt, wenn die Windräder mangels Wind stillstehen?

Wenn Polen bei dieser Politik bleibt, dann wird es blühen, und mehr als das. Natürlich wird es gegen Probleme und Widersprüche angehen müssen. Eine Nation, ein Volk aber, das das Gesetz ebenso respektiert wie Privateigentum, Leistung, Grenzen, ein Staat, der den Steuerzahler nicht ausplündert, ein Volk, das noch den Sinn von Opfer und Anstrengung kennt, ein solches Volk wird prosperieren, wird gedeihen.

Das dürfte in Spanien nicht der Fall sein. Es ist eben nicht mehr das Spanien des Caudillo, es ist das Spanien des Separatisten Torra geworden, der als Krimineller gilt, des Terroristen Otegi, des flüchtigen Puigdemont, des linken Bolivaristen Iglesias, der linksextremen „Aktivistin“ Ada Colau, ihrer „Okupas“, die im ganzen Land aktiv sind, das Spanien verdrehter Feministinnen und Genderideologen… dieses Spanien wird, wenn es keine Heilung findet, einen ganz, ganz anderen Weg als Polen gehen.

JV