Papst Pius XI.: Enzyklika Casti Connubii über die christliche Ehe

vom 31. Dezember 1930 an die Patriarchen, Primaten, Erzbischöfe, Bischöfe und anderen Oberhirten, die in Frieden und Gemeinschaft mit dem Apostolischen Stuhl leben, und an alle Gläubigen des katholischen Erdkreises, über die christliche Ehe im Hinblick auf die gegenwärtigen Lebensbedingungen und Bedürfnisse von Familie und Gesellschaft und auf die diesbezüglich

Über das Verhältnis von Staat und Gesellschaft

Im folgenden veröffentlichen wir das Kapitel 1.1 aus dem CIVITAS Sonderheft 2 mit dem Titel „Soziale Demokratie und wirtschaftliche Selbstverwaltung. Für eine christliche Gesellschaftsordnung“. Das Kapitel thematisiert das Verhältnis von Staat und Gesellschaft und dem daraus folgenden Recht gesellschaftlicher Selbstverwaltung. . 1.1 Staat und Gesellschaft „Staat ist die auf die

Enzyklika Caritas in veritate: Sekundäres Christentum

Die Enzyklika Benedikt des XVI. ist in seiner Grundintention von dem gekennzeichnet, was man als „sekundäres Christentum“ bezeichnet. Diese Kritik an kirchlichen Verlautbarungen seit dem Vatikanum II stammt von dem sehr angesehenen italienischen Philosophen Romano Amerio. Er kennzeichnet das „sekundäre Christentum“ folgendermaßen: „Sie betrachtet es (das Christentum) nicht als das,

„Hermeneutik der Reform und die Religionsfreiheit“ – eine ausführliche Antwort

In einem Beitrag für die in Würzburg erscheinende katholische Zeitung „Die Tagespost“ (DT Nr. 115, vom 26.09.2009) hat der Theologe Martin Rhonheimer, Professor für Ethik und politische Philosophie an der vom Opus Dei getragenen Päpstlichen Universität Santa Croce, einen Beitrag unter dem Titel „Die ‚Hermeneutik der Reform’ und die Religionsfreiheit“