Enzyklika Caritas in veritate: Sekundäres Christentum

Die Enzyklika Benedikt des XVI. ist in seiner Grundintention von dem gekennzeichnet, was man als „sekundäres Christentum“ bezeichnet. Diese Kritik an kirchlichen Verlautbarungen seit dem Vatikanum II stammt von dem sehr angesehenen italienischen Philosophen Romano Amerio. Er kennzeichnet das „sekundäre Christentum“ folgendermaßen: „Sie betrachtet es (das Christentum) nicht als das,

„Hermeneutik der Reform und die Religionsfreiheit“ – eine ausführliche Antwort

In einem Beitrag für die in Würzburg erscheinende katholische Zeitung „Die Tagespost“ (DT Nr. 115, vom 26.09.2009) hat der Theologe Martin Rhonheimer, Professor für Ethik und politische Philosophie an der vom Opus Dei getragenen Päpstlichen Universität Santa Croce, einen Beitrag unter dem Titel „Die ‚Hermeneutik der Reform’ und die Religionsfreiheit“

Dokumentation: Die „Kölner Leitsätze“ christlicher Demokraten nach dem Zusammenbruch 1945

Am 17. Juni 1945 trafen sich im zerstörten Köln im Kolpinghaus, dem „Zentrum“ der katholischen Arbeiterbewegung unter nahezu konspirativen Umständen 22 Personen, die eine neue politische Bewegung unter dem Namen „Christlich-Demokratische Volkspartei“ (CDVP) gründen wollten. Zu den Köpfen der Gruppe gehörte u.a. der ehemalige Reichstagsabgeordnete Leo Schwering und der ehemalige

Humanae Vitae: deutsche Bischöfe konnten auch anders!

Wer die Enzyklika „Humanae vitae“ heute im Leben der katholischen Eheleute bewußt machen will, stößt auf ein großes Hindernis: Die sog. „Königsteiner Erklärung“ der deutschen Bischofskonferenz, die zweifellos bei den Gläubigen und vielen Priestern eine Relativierung der Lehre Pauls VI. über die Heiligkeit und Fruchtbarkeit der katholischen Ehe bewirkte. Es

Pius XII.: Enzyklika „Miranda Prorsus“ über die Freiheit in den Medien

Angesichts der großen ethischen Probleme, die sich aus der Benutzung der sozialen Kommunikationsmittel ergeben, ist an die hohen ethischen Verpflichtungen zu erinnern, die die Kirche den Medienschaffenden vor Augen hält. Hier die Enzyklia „Miranda prorsus“ von Papst Pius XII., der mit diesem Schreiben einige „irrige Meinungen“, die mit Film, Funk