Papst Pius XI.: Enzyklika Divini illius Magistri über die christliche Erziehung der Jugend

Enzyklika Divini illius magistri unseres Heiligen Vaters Pius XI. an die Patriarchen, Primaten, Erzbischöfe, Bischöfe, und alle anderen Ordinarien, die im Frieden und Gemeinschaft mit dem Apostolischen Stuhle leben über die christliche Erziehung der Jugend   Dezember 1929 Einleitung: Liebe des Papstes, des Nachfolgers Christi, zur Jugend 1 Als Stellvertreter

Pius IX.: Enzyklika Quanta Cura

Diese wichtige, aber leider viel zu wenig beachtete Enzyklika Pius IX. ist nun im Dokumententeil unserer Weltnetzseite zugänglich. Sie faßt die wichtigsten Zeitirrtümer des 19. Jahrhunderts, besonders bezüglich des Verhältnisses von Kirche und Staat, sowie die Religionsfreiheit, zusammenfaßt und verurteilt diese. Bis heute sind es diese Irrtümer und deren Folgen,

Das allgemeine Gebet des hl. Petrus Canisius

Im Dokumententeil veröffentlichen wir das allgemeine Gebet des hl. Petrus Canisius, des „zweiten Apostels Deutschlands“ und Patrons des Civitas Instituts, das wir allen Lesern zum täglichen Gebet empfehlen. . Allmächtiger, ewiger Gott, Herr, himmlischer Vater! Sieh an mit den Augen Deiner grundlosen Barmherzigkeit unsern Jammer, Elend und Not. Erbarme Dich

Über das Verhältnis von Staat und Gesellschaft

Im folgenden veröffentlichen wir das Kapitel 1.1 aus dem CIVITAS Sonderheft 2 mit dem Titel „Soziale Demokratie und wirtschaftliche Selbstverwaltung. Für eine christliche Gesellschaftsordnung“. Das Kapitel thematisiert das Verhältnis von Staat und Gesellschaft und dem daraus folgenden Recht gesellschaftlicher Selbstverwaltung. . 1.1 Staat und Gesellschaft „Staat ist die auf die

Papst Paul VI.: Enzyklika Humanae Vitae

ENZYKLIKA PAPST PAULS VI. ÜBER DIE RECHTE ORDNUNG DER WEITERGABE MENSCHLICHEN LEBENS AN DIE EHRWÜRDIGEN BRÜDER DIE PATRIARCHEN, DIE ERZBISCHÖFE, BISCHÖFE UND DIE ÜBRIGEN ORTSORDINARIEN, DIE MIT DEM APOSTOLISCHEN STUHL IN FRIEDEN UND GEMEINSCHAFT LEBEN, AN DEN KLERUS UND DIE CHRISTGLÄUBIGEN DES GANZEN KATHOLISCHEN ERDKREISES SOWIE AN ALLE MENSCHEN GUTEN

Religionsfreiheit bei Bischof Ketteler

Immer wieder wird der berühmte Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler, Bischof von Mainz als Kronzeuge für das Eintreten der Kirche für die moderne Religionsfreiheit angeführt. So auch in dem soeben erschienenen „Handbuch der Katholischen Soziallehre“. Es kommt hier weniger auf den Begriff, als vielmehr auf den Inhalt an. Im 19.

Grundlagen: soziale Gerechtigkeit

Seit Jahren beherrscht die Diskussion um soziale Gerechtigkeit die Medien und die öffentliche Debatte. Dabei wird diese Diskussion vor allem geprägt durch eine sozialistische und linke Ideologie, die inzwischen auch in weiten Teilen der CDU Einzug gehalten hat. Die katholische Soziallehre und das Naturrecht haben aber bereits seit Jahrhunderten eine

Das Vermächtnis des Bundeskanzlers Dollfuß

Vor 75 Jahren wurde der österreichische Bundeskanzler Engelbert Dollfuß ermordet. Am 25. Juli 1934, vor 75 Jahren, wurde der Bundeskanzler der Republik Österreich, Engelbert Dollfuß von National-Sozialisten in Wien ermordet. Seit dem Verbot der NSDAP in Österreich durch Dollfuß im Juni 1933 hatten die Nazis bereits Putschpläne vorbereitet. Dieses Verbot

Enzyklika Caritas in veritate: Sekundäres Christentum

Die Enzyklika Benedikt des XVI. ist in seiner Grundintention von dem gekennzeichnet, was man als „sekundäres Christentum“ bezeichnet. Diese Kritik an kirchlichen Verlautbarungen seit dem Vatikanum II stammt von dem sehr angesehenen italienischen Philosophen Romano Amerio. Er kennzeichnet das „sekundäre Christentum“ folgendermaßen: „Sie betrachtet es (das Christentum) nicht als das,

Die rechte Lebensordnung im Königtum Christi

Die wohlmeinende – wenn auch manchmal etwas unvollständige – Rezeption der päpstlichen Soziallehre, die in den Jahrzehnten vor dem jüngsten Konzil (1962-1965) in breiten Kreisen zum Vorschein kam, hat keine Fortführung in den Folgejahren erlebt. Das ist sehr zu beklagen, scheint allerdings die Folge einer oft mangelnden Vorbereitung der Herzen

Bischöflicher Hirtenbrief zur Bundestagswahl

Am kommenden Sonntag ist Bundestagswahl. Das Civitas-Institut erinnert in diesem Zusammenhang an einen wegweisenden gemeinsamen Hirtenbrief der deutschen Bischöfe, der den Finger in die eigentliche Wunde der Politik legt:   »Mit ernster Sorge beobachten wir deutschen Bischöfe die weltanschauliche und religiöse Entwicklung, die […] in unserem Vaterland und darüber hinaus

„Hermeneutik der Reform und die Religionsfreiheit“ – eine ausführliche Antwort

In einem Beitrag für die in Würzburg erscheinende katholische Zeitung „Die Tagespost“ (DT Nr. 115, vom 26.09.2009) hat der Theologe Martin Rhonheimer, Professor für Ethik und politische Philosophie an der vom Opus Dei getragenen Päpstlichen Universität Santa Croce, einen Beitrag unter dem Titel „Die ‚Hermeneutik der Reform’ und die Religionsfreiheit“

Rosenkranzgebet zum Wohl der Gesellschaft

Es gibt drei Haltungen der menschlichen Seele, welche das Wohl der bürgerlichen Gesellschaft ruinieren. 1) Widerwille gegen ein bescheidenes und arbeitsames Leben 2) Scheu vor Leiden 3) Vergessenheit auf die von uns erhofften künftigen Güter. Leo XIII. hat diesen drei Übeln ein unfehlbares Hilfsmittel entgegengestellt: das Rosenkranzgebet. Am heutigen Rosenkranzfest