Die Freude – Fundament des Sozialen

„Gaudete“ – „Freuet euch“ – so hat uns die Liturgie des III. Adventssonntages ermahnt. Und das bevorstehende Weihnachtsfest ist ja das „Fest der Freude“ par excellence, eine Bezeichnung, die der Katholik nicht vorschnell als Banalisierung auffassen sollte. Die Freude ist nach den Worten des hl. Paulus eine Frucht  des Heiligen

Dokumentation: Die „Kölner Leitsätze“ christlicher Demokraten nach dem Zusammenbruch 1945

Am 17. Juni 1945 trafen sich im zerstörten Köln im Kolpinghaus, dem „Zentrum“ der katholischen Arbeiterbewegung unter nahezu konspirativen Umständen 22 Personen, die eine neue politische Bewegung unter dem Namen „Christlich-Demokratische Volkspartei“ (CDVP) gründen wollten. Zu den Köpfen der Gruppe gehörte u.a. der ehemalige Reichstagsabgeordnete Leo Schwering und der ehemalige

Prinzipien über Gesellschaft und Staat

Wir veröffentlichen im Folgenden die Prinzipien für das Verhältnis von Gesellschaft und Staat, wie sie in dem führenden Standardwerk für die Ausbildung im Fach Philosophie für Theologen an amerikanischen Priesterseminaren aufgeführt werden. Diese Prinzipien sind für das Verhältnis von Kirche und Staat seit dem 5. Jahrhundert bestimmend gewesen und gehen

Warum Katholiken gegen die EU sind

Seit den Anfängen der Idee eines vereinten Europas hat die katholische Kirche diese Bestrebungen unterstützt. Katholiken waren nie gegen ein vereintes Europa. In zahlreichen Ansprachen von Papst Pius XII. aus den vierziger und fünfziger Jahren wird deutlich, dass er die Bestrebungen zur Gründung und zum Aufbau der damaligen EWG lebhaft

Leo XIII: Arcanum Divinae Sapientiae über die Unauflöslichkeit der Ehe

Enzyklika Arcanum Divinae Sapientiae unseres Heiligen Vaters Leo XIII. an die Patriarche, Primaten, Erzbischöfe, Bischöfe der katholischen Welt, welche in Frieden und Gemeinschaft mit dem Apostolischen Stuhle stehen über die unauflösliche Ehe; ein Segen für die staatliche Gemeinschaft 10. Februar 1880 (Offizieller lateinischer Text: ASSXII [1879] 385-402) Ehrwürdige Brüder ! Gruß

Erste Einführung in die Lehre vom Staat

Erste Einführung in die Lehre vom Staat Der moderne Staat und die moderne Verwaltung wuchern, und das allein macht es schon wichtig, daß alle vernünftigen Menschen, die sich Gedanken um die Zukunft der Zivilisation machen, ihre Aufmerksamkeit darauf richten. Dieses ausgreifende Wuchern ist um so beunruhigender, als es einhergeht mit

Laßt uns Kathedralen bauen! (7)

6. Ausblick Seltsam seien wir, sagt Edmond des Papillons, Edmund von den Schmetterlingen in Marcel Pagnols völlig verkanntem Werk „La gloire de mon père“, „Der Ruhm meines Vaters“. Immer wollten wir wissen, was „dahinter“ liege: hinter der nächsten Wegbiegung, hinter dem nächsten Berg, hinter der nächsten Stadt, und dann: hinter